Die Paidmailer sind tot - es leben die Paidmailer
Paidmailer - Anmelden, einloggen, loslegen und Geld verdienen
Werden Sie selbst ein reicher Sack !!!
Leider täuscht die Überschrift! Der Paidmailer-Markt ist tot, die Paidmailer-Szene ist förmlich an der eigenen Konkurrenz erstickt, Geld verdienen mit dem Bestätigen sogenannter Paidmails funktioniert nicht mehr. Deshalb habe ich, nach mehr als zwei Jahren beschlossen, der Paidmailer-Gemeinschaft definitiv den Rücken zu kehren.
Ich war dabei, mitten drin im Paidmailer-Geschäft, genauer gesagt seit dem 22. Mai 2008. Doch nun ist es endgültig Zeit, Lebewohl zu sagen. Und am 12. Juli 2010 habe ich diesen schon länger gehegten Plan in die Tat umgesetzt und mich bei sämtlichen Paidmailern abgemeldet.
Ich war dabei, war bei den Paidmailer-Dinosauriern Questler, Clubmail und Earnstar Mitglied. Ich habe tagtäglich Paidmails von Bannisdukatenportal, Eurosmailer und Provencemailer bestätigt. Ich habe pro Monat hunderte Quickmails, Shortmails, Questionmails und was weiss ich welche Varianten von United Cashmail, Pointsaver, Magic Klicks, Infomails und Sprottenmailer weniger gelesen als einfach geklickt und die Zeit runter laufen lassen. Ich habe mich bei Bonusaktionen mit all meinen Daten bei Mailzeit oder Wiena Paid4 angemeldet. Was habe ich nicht alles gemacht, um ein paar Euros pro Monat zu verdienen.
Aber jetzt ist endgültig Schluß. Ich habe ganz einfach die Schnauze voll, gestrichen voll. Wer sich die vollmundigen Versprechungen all der Paidmail-Dienste und Refjäger anhört, wird sicherlich anfangs anders denken und der Meinung sein, hier wird das große Geld verdient. Die Realität hat mich eines Besseren belehrt. Mit Paidmailern ist definitiv kein Geld zu verdienen.
Ich habe Monat für Monat Statistik geführt, habe mir die sogenannten Vermögenszuwächse fein säuverlich in eine Tabelle eingetragen und habe Tag für Tag auf das versprochene Vermögen hingearbeitet. Ich habe Millionen von eigenen Paidmails mit meinem eigenen Reflink in die elektronische Welt gesandt, habe Werbeaktionen gestartet, habe die paar Cent, welche ich pro Monat verdient habe, in gebuchte Werbung bei den entsprechenden Paidmailer-Diensten gesteckt. Rausgekommen ist definitiv nichts. Wer Paidmails bestätigt, vergeudet seine freie Zeit, kostbare Freizeit, welche in weit sinnvollere Geld verdienen-Projekte investiert werden kann.
Begonnen habe ich, wie bereits erwähnt, am 22. Mai 2008. Damals, noch voller Enthusiasmus, habe ich mich bei insgesamt 36 Paidmailern angemeldet. Die Prozedur ist bei allen Paidmail-Diensten in etwa dieselbe. Persönliche Daten werden erhoben, Interessensgebiete müssen genannt werden, je mehr, desto mehr Paidmails bekommt man dementsprechend und desto höher die Einnahmen pro Monat. Wird einem zumindest suggeriert. Die Realität sieht allerdings vollkommen anders aus. Ich habe sukzessive meine Anmeldungen bei den verschiedenen Paidmail-Diensten gekürzt, habe sie soweit nach unten gefahren und mich auf einige wenige beschränkt. Schlussendlich blieben bis zum 12. Juli 2010 genau 19 Paidmail-Dienste übrig, von welchen ich mir meinen Lebensunterhalt versprach. Nein, dies sicherlich nicht, schließlich arbeite ich hauptberuflich in einer völlig anderen Branche, doch zumindest 100 bis 200 Euro sollten es schon pro Monat sein.
Wenn ich einmal hochrechne, so musste ich pro Tag um die 400 Paidmails bestätigen, welche mir in schöner Regelmäßigkeit von den verschiedenen Paidmailern zugesandt wurden. Jeden Tag ca. 400 Paidmails, sieben Tage die Woche, vier Wochen pro Monat, macht summa summarum an die 12000 Paidmails pro Monat. 12000 Mal klicken, bestätigen und warten, bis die Sekunden runterticken. Die Paidmails lesen? Unmöglich, wer hat schon Zeit und Lust, sich immer und immer wieder Werbemails anzuschauen, welche im Endeffekt doch immer wieder die gleichen Versprechen zum Inhalt haben und welche einen deshalb langweilen.
Ich kann es aus eigener Erfahrung sagen, ich weiss es aus erster, nämlich aus meiner eigenen Hand. Paidmails sind für Werbetreibende eine der ineffektivsten Werbeformen schlechthin. Mag man mich auch als Nestbeschmutzer denunzieren, Fakt ist und bleibt: Paidmails werden in den seltensten Fällen gelesen, sie werden bestätigt und mit der nächsten Paidmail überlagert. Das System funktioniert perfekt. Ein Fenster nach dem anderen wird geöffnet, eine Paidmail nach der anderen angeklickt, doch gelesen wird keine. Auch wenn nun die Verfechter schreien: "Bögle, Du bist ein Ausnahmefall! Paidmails werden sehr wohl gelesen, schließlich bezahlen wir ja fürs Lesen." Tut mir leid, aber dem ist definitiv nicht so. Paidmails werden bestätigt, aber sicherlich nicht deren Inhalt aufgenommen. Dies ist eine Tatsache.
Eine weitere Tatsache ist: Durch Paidmailer-Dienste wird man weder reich noch stehen Kosten und Nutzen in irgendeiner Relation zueinander. Paidmails bestätigen heißt Unsummen an Freizeit investieren für einen Verdienst, der sich für den Normalsterblichen im Cent-Bereich befindet. Sicherlich gibt es eine Handvoll Profis, sogenannte Refjäger. Doch die breite Masse wird sich mit dem begnügen müssen, mit dem ich mich begnügen musste. Und das sind insgesamt nicht mehr als 40 bis 60 Cent pro Monat. Auch hier werde ich sicherlich wieder die Gegner des anderen Lagers gegen mich aufbringen. Doch leider lügen meine Statistiken nicht. Bonusaktionen? Schön und gut, doch wo bekomme ich soviele verschiedene Bonusaktionen der verschiedenen Paidmailer her, dass ich permanent neue Einnahmequellen erschliessen kann? Ich melde mich beim Paidmailer meiner Wahl für sämtliche Bonusaktionen an, schön und gut. Und dann? Soll ich mich beim Paidmailer meines zweiten Vertrauens für die gleichen Bonusaktionen mit meinen Daten noch einmal anmelden? Funktioniert nicht! Alle wissen es, aber alle werben mit ihren unzähligen Bonusaktionen.
Nein danke! Jetzt ist Schluß! Der Paidmailer-Markt ist tot, es leben die Paidmailer. Doch welche? Wo sind jene Paidmailer, die ihre vollmundigen Versprechen in die Tat umsetzen können? Sicher, es gibt die seriösen, zuverlässigen und guten Paidmailer. Doch auch diese können mich nicht reich machen. Ich sehe es in letzter Zeit immer häufiger. Ein Paidmailer nach dem anderen macht zu, klammheimlich verabschieden sie sich von der Internet-Bildfläche. Zurück bleiben geprellte und enttäuschte User, meist Menschen, welche im wahrsten Sinne des Wortes jeden Cent umdrehen, vielleicht sogar umdrehen müssen. Doch je mehr marode Paidmailer ihre Pforten für immer schließen, um so mehr neue Paidmailer schreien marktschreierisch: "Hereinspaziert, meine Damen und Herren! So etwas haben Sie noch nie gesehen. Hier verdienen Sie Geld, bei uns werden Ihre Träume wahr. Melden Sie sich sofort an und Geld verdienen wie im Schlaf!"
Ich bin es leid! Ich habe, rechne ich die letzten knapp 26 Monate hoch, mehrere hunderttausend Paidmails bestätigt. Sicher, manche habe sogar ich gelesen, doch das Gros der gesendeten Werbemails ist im Einheitsbrei untergegangen. Ich habe Paidmail für Paidmail geklickt, sozusagen aus meinem Leben geklickt. Doch jeden Tag kamen sie zu Hunderten wieder, rollten in mein Postfach, machten sich auf meinem Computer breit, warteten nur darauf, dass ich ihnen endlich meine ganze Aufmerksamkeit schenke. Klick, klick, klick. Sekunde für Sekunde, Minute für Minute habe ich diesem trügerischen Geld verdienen Traum geopfert. Und nun, nach gezählten aufsummierten Stunden, nein Tagen des Paidmail Bestätigens? Was habe ich erreicht? Nichts, außer ein paar lächerlichen Euro.
Ich möchte niemanden davon abhalten, sich selbst bei verschiedenen Paidmailern anzumelden. Ich denke, jeder sollte selbst die Erfahrung machen, wie ich sie hinter mir habe. Doch ich werde sicherlich für keinen einzigen Paidmail-Dienst noch Werbung machen oder einen Reflink zur Verfügung stellen. Ich werde keinen Paidmail-Dienst zukünftig empfehlen, denn meiner unbedeutenden Meinung nach gibt es keinen einzigen Paidmailer, welcher zu empfehlen wäre.
In diesem Sinne schließe ich diesen Artikel und in weiterer Folge auch meine Karriere als einer, der auszog, um mit Paidmailern viel Geld zu verdienen. Wie bereits zu Anfang geschrieben: Die Paidmailer sind tot! Es leben die Paidmailer.
Einen kleinen Teil zum Abschluss meines (einst) enthusiastischen Artikels über Paidmailer als Möglichkeit des Geld verdienens mit dem Internet lasse ich jedoch in seiner ursprünglichen Form stehen. Diese ist vor allem für jene gedacht, welche sich Paidmailer trotz meiner eigenen negativen Erfahrungen doch genauer ansehen möchten. Es geht hierbei in erster Linie um die bereits angesprochenen wenigen echten, doch hauptsächlich leider Möchtegern-Refjäger, welche sogenannte Autoregger für die bequeme einmalige Anmeldung bei mehreren oder sogar viele Paidmail-Diensten anbieten.
Die Anmeldung bei einem Paidmailer funktioniert immer nach dem gleichen Prinzip, jeder Paidmailer verlangt von Euch zu Anfang einige Daten zur eigenen Person, aber in weiterer Folge auch zu den eigenen Interessen, Gebieten und Themen, welche für Euch in Frage kommen. Denn nur zu den von Euch gewünschten Themengebieten werden Euch die Paidmailer dann Werbung zukommen lassen, d.h. je mehr Interessensgebiete Ihr im Mitgliederbereich der Paidmailer angebt, desto mehr Paidmailer-Werbung werdet Ihr auch in Eurem elektronischen Postfach vorfinden.
Ihr werdet noch genug andere Webseiten kennenlernen, welche Euch das mühsame Anmelden bei jedem einzelnen Paidmailer mit einem einzigen Formular ersparen wollen. Diese Autoregger nehmen Euch die händische Paidmailer-Anmeldung insofern aus der Hand, indem sie Euch mit einem Schlag bei 20, 25 oder noch mehr Paidmailern automatisch anmelden. Dies ist insofern natürlich praktisch, da Ihr Euch Schreibarbeit und das anfangs doch zeitraubende, immer wieder gleiche Ausfüllen der Formulardaten erspart. Ich halte das aber nicht für sehr sinnvoll, da Ihr zu Anfang erst einmal etwa 15 Paidmailer in die engere Auswahl ziehen solltet, um das ganze Procedere kennenzulernen. Meine eigene Paidmailer-Liste beschränkt sich deshalb auch auf ca. 15 Paidmaildienste, da ich gelernt habe, die Paidmailer-Spreu vom Paidmailer-Weizen zu trennen.
Was aber viel kritischer zu betrachten ist, meldet Ihr Euch über einen solchen Autoregger (automatischen Eintragsdienst) an, akzeptiert Ihr stillschweigend die erst im Mitgliedsbereich der jeweiligen Paidmailer zu lesenden AGB`s, d.h. hier wird also das ganze System ausgehebelt, daß man erst den AGB des jeweiligen Paidmaildienstes zustimmen muß, bevor man sich überhaupt beim entsprechenden Paidmailer anmeldet, also bitte nicht böse sein, daß ich Euch diese Schreibarbeit am Anfang nicht ersparen kann und will, aber Ihr sollt schließlich wissen, mit wem Ihr es zu tun habt, bevor Ihr Eure Daten preisgebt. Viele diese Autoregger sind zwar mittlerweile dazu übergegangen, die AGB´s neben dem jeweiligen Paidmailer als Link mit anzugeben, aber wer liest sich erst alle 30 dieser AGB´s durch, bevor er das Formular zur automatischen Paidmailer-Anmeldung abschickt. Und wer aufmerksam die Seite Geld verdienen ohne Homepage durchgelesen hat, wird sich ohnehin Roboform installiert haben und erspart sich dadurch sowieso schon die meiste Arbeit. Einen weiteren guten und sehr schlüssigen Bericht zum Pro, aber ganz besonders zum Kontra von Anmeldungen über einen sogenannten Autoregger findet ihr unter dem Link Autoregger - Fluch oder Segen ? Was mich in meiner Meinung bestätigt, wer sich bei einem oder mehreren Paidmailern anmelden möchte, sollte dies im eigenen Interesse einzeln und damit wissentlich und willentlich tun.
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