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Geld verdienen mit dem Hobby Fotografieren

Geld verdienen, wenn der Finger locker am Auslöser sitzt

Dieser Menüpunkt richtet sich an all diejenigen, welche wie ich gerne und, ganz wichtig, auch sehr viel fotografieren. Irgendwann habe ich mir selbst nämlich die Frage gestellt: Kann ich mit meinen eigenen Digitalfotos Geld verdienen? Nicht Geld verdienen im großen Stil, aber vielleicht läßt sich ja der eine oder andere Euro für die Urlaubskasse und damit auch für neue Fotos verdienen. Und so habe ich mich wieder einmal in die virtuellen Fluten des Internets gestürzt, bin mit meiner imaginären Unterwasserkamera auf Tauchgang gegangen und habe mir einmal ein paar verschiedene Riffe angeschaut, auf welchen groß geschrieben stand: Geld verdienen mit eigenen Fotos. Und da mir irgendwann die Luft ausging, bin ich selbstredend wieder aufgetaucht, um hier meine noch relativ neuen Erfahrungen wiederzugeben.

Wie oben schon erwähnt, ich fotografiere sehr viel. Denn dies ist einmal die Voraussetzung für Menschen wie mich, die ihr Hobby nicht zum Beruf gemacht haben. Und so richtet sich dieser Artikel auch ganz sicher nicht an den Profi, der seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf seiner analog oder digital belichteten Erzeugnisse bestreitet. Ich gebe hier meine Erfahrungen als Hobby- oder bestenfalls Amateurfotograf wieder.

Mikropayment-Agenturen und Stockfotografie

Zuallererst natürlich einmal die Frage aller Fragen: Kann ich mit dem Verkauf meiner eigenen Digitalfotos reich werden ? Ich persönlich kann es nicht und werde es höchstwahrscheinlich auch nie können. Denn, wie oben schon erwähnt, ich bin der typische Haus- und Hoffotograf. Also die Sorte Mensch, der hauptsächlich im Urlaub und im eigenen Garten fotografiert. Aber wehe, ich werde auf die Menschheit losgelassen ! Fragt meine Frau, die kann ein Lied über ihr Leid singen, nein eigentlich schon schreien. Aber das ist ein anderes Kapitel.

Ich selbst kann also nicht davon leben. Aber ich kann zumindest den ein oder anderen Euro damit verdienen, also Geld verdienen mit den eigenen Fotos hat zumindest seine Berechtigung, hier Erwähnung zu finden. Was gilt es aber zu beachten. Als erstes solltet ihr euch einmal im Klaren sein: Wen möchte ich mit meinen Fotos erreichen, welche Kundschaft will ich überhaupt ansprechen ? Da ihr wahrscheinlich so wie ich eher diejenigen Fotografen seid, welche ohne einen konkreten Auftrag Fotos schießen, will ich mich auch auf mein eigenes Vorgehen beschränken.

Ich biete meine Bilder bei sogenannten Mikropayment-Agenturen an. Das sind Anbieter, welche in ihrem Sortiment meist tausende an Bildern haben. Und diese Bilder werden natürlich, zumindest in den meisten Fällen, zu extrem günstigen Preisen an die Frau/den Mann gebracht. Diese Mikropayment-Agenturen haben also in ihrem Stock, ihrem virtuellen Lager, eine sehr breit gefächerte Auswahl zu den verschiedensten Themen. Deshalb auch der Begriff Stockfotografie, es wird auf Vorrat produziert. Während ein Berufsfotograf oftmals einen konkreten Fotoauftrag einer Agentur hat, wird hier ohne Auftrag ein Bildervorrat präsentiert. Wer jetzt aber glaubt, die Bildqualität leide unter diesen Voraussetzungen der Billiganbieter, den muß ich enttäuschen. Denn wer ein Foto für eine A4-Drucklizenz verkaufen will, muß schon weit mehr bieten als ein 2 MB-Pixel Foto. Doch selbst wer die geforderten Qualitätsmaßstäbe erfüllt, hat erst die kleinere Hürde genommen. Ein Handbuch für sogenannte Stockfotografen bietet z.B. PantherMedia an. Hier werden vorab schon einmal Informationen und Anforderungen über die Verkaufbarkeit eigener Digitalfotos sowie die Bedürfnisse und Anforderungen der Käufer gegeben. Einen ganz guten Beitrag zum Thema findet ihr auch hier oder auch eine gute Möglichkeit bieten die sogenannten Toplisten der verschiedenen Anbieter, um sich einfach von guten Fotos inspirieren zu lassen.

So, heute ist der 09.01.2009 und ich muß wieder einmal ein paar meiner Fotos hochladen, mal schauen, vielleicht kann ich ja noch etwas Geld verdienen. Die folgenden Thumbnails sind bisher übrigens diejenigen Digitalfotos, welche ich bisher bei Fotolia einstellen durfte. Ihr seht, Geld verdienen mit eigenen Fotos ist ein hartes Brot, aber nicht ganz erfolglos. Denn ich kann mit stolzgeschwellter Brust berichten, daß ich zumindest schon einmal das erste Foto verkauft habe.

 

                                                                                                      

 

            

So, und da man bekanntlich auf einem Bein nicht stehen kann, habe ich mich jetzt bei einem zweiten Anbieter mit Namen PantherMedia angemeldet. Da dieses Projekt aber für mich noch relativ neu ist, besteht die folgende Slideshow erst aus einem angenommenen Bild. Ich werde aber auch hier weiter am Auslöser bleiben.

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